Herzlich Willkommen auf meiner Hp

Manuela Gorn *Berlinerstr 14*16348*Wandlitz*Tel.033395-71290*email:Heiratsschnuffel@aol.com

Gedichte2011

Was das Herz begehrt
 
Was das Herz begehrt,
ist es die Sehnsucht,
wo ist ihr wert?

Wenn es nicht mehr schlägt,
für den eigenen Herr,
bei einem anderen lebt.

Wenn es dich zum Spielenden trägt,
immer und immer wieder,
bis es nicht mehr geht.

Dir hinterlässt ein totes Herz,
sich abwendet,
du da bleibst im Schmerz.

Was ist es dann, was das Herz begehrt?
Jemand der es ehrt?
Der dir seines schenkt,
das stillt, was tief in dir brennt.
Ein Säckchen Voll Glück
Der Himmel glänzt silbern hoch über mir.
Durch Wasser und mit der Stille vereint
Schreite ich langsam durch feines Getier
Bis das erste Dach der Ruine erscheint.

Hier steh ich nun zwischen schlafenden Scherben
Der matten Baracken der einst schillernden Stadt.
Manchmal löst sich ein Fels um zu sterben
Des lustlosen Daseins und der Sehnsucht satt.

Um meinen Gurt hängt ein Säckchen voll Glück
Sorgfältig aus den Trümmern sortiert.
So lauf ich reih um und Stück für Stück
Wird die Saat verstreut die den Tod infiltriert.

Und mit meinem großen Ziel vor Augen
Kämpf ich gegen matte Lebenszeichen,
obzwar meine Schritte und Höh‘ nicht viel taugen
Streck‘ ich mich um die Dächer zu erreichen.

Dann ruf ich seufzend, Ach, könnt ich doch fliegen!
Und wag‘ einen Sprung, der mich abheben lässt.
Ströme umfassen mich, die dem Grund entstiegen
Und tragen mich durch die Dächer und Geäst.

Unbewusst komm‘ ich dem Himmel näher.
Drück‘ mich in Spalten, bis an den Rand.
Dann ist es geschafft. Das Säckchen ist leer,
bis auf ein paar Körnchen in meiner Hand.

Erschöpft wend‘ ich mich dem Himmel zu.
Und staune, denn es gibt einen Weg hinauf.
Ein Kreischen ertönt und ein Plätschern dazu
Und für einen Moment reißt der Himmel auf

Ein fliegendes Tier sticht durch Raum und Zeit.
In meine Welt und reißt mich hinauf
Ich zerre und fleh‘, dass er mich ausspeit
Doch alles wird schlimmer, der Raum bläht sich auf

Ich falle unsanft und wohin ich auch blick
Kein Grün mehr, kein blau, das sich offen verbirgt
Alles was bleibt ist mein Säckchen voll Glück,
das im Bauch des Getiers einen Schmerz bewirkt

Dann schießt es mich mit einem Ruck hinaus
Und Ich falle hinab und durchstoße das Glatt
Von Strömen umfasst gleite ich nach Haus‘
Und begrüße erfreut meine neue Stadt.
Am Tag Als Die Mauer fiel
Deutschland war lange getrennt
mit einer Mauer zwischen Ost
und West.
Als sie fiel war das ein Riesenfest.

Menschen die sich nicht kannten
auch sahen lange nicht ihre Verwandten,
sich in die Arme nahmen
lief alles friedlich
keiner fiel aus dem Rahmen.

Auf dieses Ereignis
musste Deutschland lange warten.

Viele kamen zu uns in den Westen
alles stand zum Besten.

Einige auch motzten
weil entstanden
viele Kosten.

Das hat sich aber schnell gelegt
Freundschaften entstanden
immer mehr.

Auch wir fanden welche
die mögen wir sehr,
sind mit Ihnen verbunden
froh, dass wir uns haben gefunden.

Vergessen dürfen wir nicht
als die Maurer stand
Menschen von Drüben
versuchten zu fliehen.

Erschossen wurden dabei
weil sie sein wollten frei.

Sie durften nicht mehr erleben
dan Mauerfall.
Ihnen möchten wir gedenken an alle.
 
 
Ein schöner Sommertag
Wasser, Sonnenschein und Sand,
lockt die Kinder an den Strand.
Bei der extremen Hitzeglut,
fühlen sie sich am Strand sehr gut.

Bei der extremen Sonnenglut,
tragen sie gern ´nen Sonnenhut.
Sie schützen ihre zarte Haut,
die lang der Sonne anvertraut.

Wer Sonnenwirkung nicht versteht,
ins Sonnenbad meist zu viel geht.
Die Bräune macht so manchen stolz,
doch Haut sieht braun dann aus wie Holz.

Es ist doch großer Unverstand.
so ohne Sonnencreme am Strand,
zu liegen lang im Sonnenlicht,
geschützt ist so der Körper nicht.

Sich sonnen ohne Schirm und Hut,
das ist Leichtsinn und nicht Mut.
So mancher liegt im Sonnenschein
und denkt dabei noch stark zu sein.

Wenn dann die Haut am Körper brennt,
man auch sogleich den Grund erkennt.
Wer nicht hören will muss fühlen
und seine Haut im Dunkeln kühlen.

Gern springt man in das kühle Nass,
nur unverbrannt macht dies auch Spaß,
den Kindern sowie auch den Alten,
die sich an Baderegeln halten.
Besondere Menschen

Ein Wort kann Dinge gut beschreiben,
doch bei Gefühlen lass ich es lieber bleiben.
Denn Gefühle sind mehr als nur bloße Buchstaben,
Sind wir doch immer froh sie bei uns zu haben.

Sie sind bei uns zu jeder Nacht- und Tageszeit
ausgelöst durch einen besonderen Menschen lindern sie jedes Leid.
Schließlich sind es Menschen und Wünsche die Gefühle wecken,
sodass wir uns nach unseren Liebsten strecken.

Sie geben uns Licht und Wärme auch in der Dunkelheit,
lassen dich wissen du bist immer zu zweit.
Sie ziehen dich von jedem Abgrund fort,
an einen wundervollen Ort.

Hat man einen solchen Menschen erst gefunden
fühlt man sich mit ihm stets tief Verbunden.
Die Gefühle gehen weit über den Verstand hinaus,
fordern gern auch zu großen Taten heraus.

Sind diese zwei Dinge im Leben vorhanden,
Dann hat man jemanden mit dem wird alles durchgestanden.
wir alle sind auf der suche nach einem Menschen mit dem man die Gefühle teilt ,
und für immer mit den schönsten Erinnerungen verweilt.
 

G e i s t e r s t u n d e

(Alpträume nach Mitternacht)


00:01

Plötzlich sind sie da,
tanzen um mich herum,
sehen auf mich herab,
mit vorwurfsvollen Augen.

"Was hast du uns angetan?
Waren wir es dir nicht wert,
um uns zu kämpfen?"

Und ich weiß nicht,
was ich ihnen sagen soll.
Ihnen, geschaffen von mir
und dann allein gelassen...

Träume,
nur geträumt,
nicht gelebt.


00:02

Lüg mich an,
sag mir,
wie sehr du mich liebst
dass du ohne mich
nicht leben kannst

...und betrüge mich weiter.

Denn mit Lügen
kann ich leichter leben
als mit der Wahrheit.
Also bitte,
leg dich neben mich
und lüge, lüge,
lüge...


00:03

Du warst nur
ein Spielzeug für ihn,
immer für ihn da,
wenn er dich wollte,
schmückendes Beiwerk
an seiner Seite.

Du hast dich aufgegeben,
nach seinem Bild geformt,
immer für ihn da,
wie er dich wollte,
nicht mehr du selbst,
nur noch sein Schatten.

Irgendwann langweilig für ihn,
und nun bist du allein,
noch immer für ihn da,
obwohl er dich nicht mehr wollte,
Benutzt, misssbraucht
und weggeworfen...

...und immer noch verliebt.


00:04

Du sitzt neben mir,
redest,
sagst aber nichts,
Small Talk,
der um unsere sterbenden Gefühle
einen großen Bogen macht.

Irgendwann
sitze ich nur noch neben uns,
schaue zu,
wie wir mit Nichtigkeiten
den Schmerz vertiefen,
der in uns ist.

Und zum Schluss
bin ich froh,
dass deine Umarmung
nur noch den Wunsch auslöst,
ihr so schnell wie möglich
zu entrinnen.


00:05

Die Sonne geht unter,
langsam kehrt Ruhe ein
in der Stadt.

Einsam laufe ich
die leeren Straßen entlang,
nur hin und wieder sehe ich
ein paar Ratten und Krähen.

Sie zerren an Kadavern,
erfreut über die Menge an Nahrung,
jetzt, so mitten im Winter.

Leichen, erlegt von Tieren,
die ihresgleichen sinnlos töten,
die Aas verschmähen,
und sich selber Menschen nennen.

Grosny, Winter 2000
(Ort und Zeit nahezu beliebig
austauschbar)


00:06

Meine Tränen sind versiegt,
ich lache sogar wieder,
wenn wir uns begegnen.
Doch glaube nicht,
dass ich dich
deshalb weniger liebe.

Ich habe nur gelernt,
mit meinen Schmerzen umzugehen,
habe meine Hoffnungen
in eine Kassette gelegt,
zusammen mit einem Bild von dir
und einem Stück von meinem Herzen,
um sie dann in meinem Garten
zu begraben.

Manchmal bin ich versucht,
alles wieder auszubuddeln,
doch ich fühle,
dass jeder Spatenstich
mitten in dein Herz treffen würde.
Und ein kaputtes Herz
ist schon eins zuviel.


00:07

Jede Nacht sind sie unterwegs,
die Vampire des neuen Millenniums
Sie verbeißen sich nicht mehr in Hälse,
Webseiten sind ihr Ziel.
Sie vergraben ihre Zähne darin,
saugen unser Herzblut aus ihnen,
entreißen unsere Gedanken.
Um sie dann, Zombies gleich,
irgendwo wieder auferstehen zu lassen,
schön anzusehen,
aber nur leere Hüllen,
ohne Seele.


00:08

Allein am Boden,
umringt von ihnen,
Stiefel,
die sich in meinen Magen bohren,
ein Baseballschläger,
alles um mich herum wird schwarz...

Schweißgebadet erwache ich
aus meinem Traum,
sehe in den Spiegel,
blond, blauäugig,
und schlafe beruhigt weiter...


00:09

"Wolltest du nicht diese Woche staubsaugen?"

Eine Frage,
vielleicht nicht mal ein Vorwurf,
falsch verstanden,
ein Wort
ergab das andere
und plötzlich
lagen statt eines Staubkorns
Welten zwischen uns.


00:10

Wir haben uns erst verstanden,
als wir uns
nicht mehr verstehen wollten,
waren erst einer Meinung,
als wir keinen Wert mehr
auf die Meinung des anderen legten,
trafen die gleiche Entscheidung für uns,
als das für uns
nicht mehr entscheidend war.

Fanden unseren Weg,
jeder für sich,
allein...

...weg voneinander.


 

 

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